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OnlineAbzocke.de: wir decken auf!





 

Dreiste Abofalle ayell-euronet.eu

16. Dezember 2008

Soeben erhielt ich folgende E-Mail:


Sehr geehrtes Onlineabzocke Team,
möchten Sie Ihr Unternehmen vorstellen?
Ayell Euronet ist eine internationale Suchmaschine und stellt Unternehmen
lokal und international im Internet vor. Wir haben einen Link für Sie angelegt
über den Sie Ihr Unternehmen, Ihre Produkte, Dienstleistungen und Firmenphilosophie
päsentieren können. Durch die optimierte Darstellung Ihrer Firma auf unserer
Seite, machen Sie Ihre Zielgruppe aus den Internetmedien auf sich aufmerksam.
Sie können Ihr Unternehmen beschreiben und die Unterschiede herausstellen,
die Sie von anderen Firmen abheben. Alle diese Komponenten werden erfasst und
optimiert. Auf diesem Wege erzielen Sie eine erstrangige Position bei Suchabfragen
in unserer und auch in anderen Suchmaschinen. Wenn Sie die Möglichkeit nutzen und
Ihr Unternehmen langfristig und innovativ im Internet präsentieren möchten, können Sie Ihren
persönlichen Onlineabzocke - Link ab sofort nutzen und Ihr Unternehmen vorstellen.
http://www.ayell.de/formEintrag.php?[GEKÜRZT]
Mit freundlichen Grüßen
D. Lewandowski
info.dl@ayell-euronet.eu
********************************************************************
aYell GmbH Euronet
Die Europäische Suchmaschine
Postfach 252
59015 Hamm
Deutschland
Kontakt: info@ayell.eu
Internet: http://www.aYell.eu
HRB 5772
Amtsgericht: Hamm (Deutschland)
Geschäftsführerin: Jennifer Pucilowski
UstId: DE 250 931 647

Die erste Frage, die mir natürlich bei sowas aufkommt ist:

Wann und wo habe ich dieser Firma erlaubt, mir unaufgefordert Werbung zuzusenden?

Wenn nun jemand meine Privatsphäre seinen wirtschaftlichen Interessen unterordnet, finde ich das nicht nur ziemlich daneben, sondern ich sehe in der Regel etwas genauer hin.

Schauen wir uns also mal genauer an, wie wir uns bei dieser Supersuchmaschine präsentieren können. Es gibt ein Registrierungsformular, wo die üblichen unverdächtigen Informationen einzutragen sind. Darüber steht ein kleiner Kasten mit folgendem Text:


Der kostenlose Standardeintrag enthält: Firmenanschrift, Eintrag in 1 Kategorie, Firmenprofil, Nutzung des Bewertungssystems, 7 Suchbegriffe, Präsentation im eigenen Land
Der Standardeintrag enthält nicht: Telefon und Fax, Verlinkung Ihrer Webseite, Verlinkung Ihrer E-Mail-Adresse, Karte mit Satellitenbildern, Logo-Abbildung, Besucherstatistik, kostenlose Anzeigen schalten, Suchmaschinenoptimierung, Europaweite Vermarktung in 24 Ländern und 15 Sprachen, bester Platz in den Suchergebnissen
Die Nutzung dieser Leistungsmerkmale beinhaltet die Buchung des Premium Eintrag II (96 Cent / Tag)

Es reicht also dieses Formular vollständig auszufüllen, und es werden 96 Cent am Tag fällig… klingt zunächst zwar nicht nach viel, aber schauen wir mal in die AGB:


1. Ein Vertrag über die Veröffentlichung Ihres kostenpflichtigen Brancheneintrags kommt durch die Übersendung des Auftragsformulars über das Internet zustande. Das Auftragsformular müssen Sie wahrheitsgemäß und vollständig ausfüllen. Der Vertrag kann innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Bestätigungsmail schriftlich widerrufen werden.

Tatsache, wenn ich das Formular ausfülle, versucht diese Firma das als Vertrag zu deuten - dünnes Eis, sage ich mal! Weiter geht’s:


2. Der Vertrag wird, sofern nicht anders angegeben, grundsätzlich mit einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten abgeschlossen. Er kann unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden. Wird er nicht reichzeitig gekündigt, verlängert er sich automatisch um ein weiteres Jahr. Die Kündigung kann per E-Mail an kuendigung@ayell.eu erfolgen. Die Möglichkeit der Kündigung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist bleibt unberührt.

Ich binde mich also auf ein ganzes Jahr - 365 Tage zu 96 Cent.

Das sind 350 Euro und 40 Cent für das Eintragen einiger Daten in der Datenbank einer für mich völlig unbedeutenden Suchmaschine. Bei Google, Yahoo und mindestens zwei Dutzend wesentlich populäreren Suchmaschinen als Ayell kostet so etwas nichts.

Eine Abofalle vom Allerfeinsten. Dass die Durchsetzung einer so wackelig dastehenden Forderung natürlich vor Gericht keinerlei Bestand hat ist klar, aber darum geht’s bei Abofallen nicht - es geht ausschliesslich um die aus Angst und Unwissen zahlenden Opfer.

Wieso versucht man ausgerechnet uns als Verbraucherschützer in eine so dermaßen dämliche Abofalle zu locken?

Liebe ayell-Abofallensteller, ihr habt euch das Prädikat Dummdreist redlich verdient.

Kurz und bündig - Niederlage für die Online Content LTD

24. Oktober 2008

Unsere lieben Freunde von der Online Content LTD, die in diesem Blog schon für viele Beiträge zum Thema Abofallen gesorgt haben, haben offenbar ausgelacht:

Die Verbraucherzentrale Bundesverband hat es geschafft, dass die Online Content LTD mit Abofallen erwirtschaftete Gewinne offenlegen muss. Wird dieses Urteil auch von der Berufungsinstanz bestätigt, können diese Gewinne zugunsten der Staatskasse abgeschöpft werden. (Meldung: VZBV.de)

Dass ein ähnlicher Etappensieg auch gegen Web.de durchgerungen wurde, erstaunt allerdings.

Der Sommer ist vorbei - Kredite aus Nigeria

22. Oktober 2008

Hallo liebe OnlineAbzocke.de Leser,

da alle hier die Redaktionsarbeit ehrenamtlich und unbezahlt erledigen und im Sommer besseres zu tun haben als sich mit Abzockern herumzuschlagen, war es in den vergangenen Monaten hier etwas still. Nun ist der Sommer definitiv vorbei und die Zeit des Stubenhockens hat begonnen - damit auch die Zeit der Auseinandersetzung mit neuen Abzockmaschen im Internet.

Den Anfang macht unsere Leserin Elisabeth W., die uns heute sehr interessantes schreibt:


Mir sind seit einiger Zeit mehrere Kredite aus dem Ausland, z.B. Nigeria oder auch Irland zu Super-Konditionen (3 % Zins) angeboten worden.


Es werden sogar angebliche Zertifikate von dortigen Banken zugemailt, die beweisen sollen, dass das Geld
zur Auszahlung bereit steht. Es sollen jedoch vorher Zahlungen für Versicherung, Abwicklung, Überweisungskosten etc. in Höhe zwischen € 155,00 und € 300,00 per Western Union überwiesen werden. Nachdem man die erste Zahlung geleistet hat, bekommt mein eine E-Mail, die Auszahlung sei veranlasst und müsste auf dem Konto des Kreditnehmers eingegangen sein.
Einige Zeit später kommt dann eine Mail, dass das Geld bei der Deutschen Bank stände, auf dem Konto jedoch nicht gutgeschrieben werden könne, da der Empfänger Dokumente volegen müsse (International Business Permit), die jedoch in Deutschland nicht erhältlich seien, über über einen Rechtsanwalt vor Ort gegen Vorkasse (wieder per Western Union)  besorgt werden könnten.


Nachfragen bei der auslöädnischen Bank ergaben dann, dass das Zertifikat gefälscht ist. Ich gehe davon
aus, dass auch nach Zahlung des zweiten Betrages kein Kredit fließen wird.


Zum Teil nutzt der Anbieter sogar den Name von tatsächlich bestehenden vertrauenswürdigen Firmen, die
dann aber natürlich keinerlei Schadensersatz leisten.


Bitte warnen Sie Ihre Leser vor solchen Machenschaften.


Mit freundlichen Grüßen


Elisabeth W.

Damit sollten unsere Leser hoffentlich gewarnt sein. Eine neue Nuance der Nigeria Connection Abzocke durch Vorschussbetrug. Es wird wieder sehr geschickt stufenweise das Opfer ausgenommen, bis die Belastungsgrenze erreicht ist. Schade, dass es immer wieder funktioniert!

MillionenQuizShow und Manipulation?

31. Mai 2008

Dieser Beitrag ist eigentlich nur dafür da, um all die jenigen von den neusten Wendungen zu unterrichten, die nicht die Kommentare zum ersten MillionenQuizShow-Beitrag verfolgen. Mir ist bewusst, dass dieser Blog von diversen anderen Verbraucherschützern und Abzock-Bloggern gelesen wird, also, liebe Blogger und Verbraucherschützer, schnallt euch an und begutachtet die eigenen Blogs und Foren sehr genau, denn es gibt eine interessante Feststellung:

Der Beitrag schlägt ziemlich hohe Wellen, viele Opfer kommentieren und bei Google ist OnlineAbzocke.de für den passenden Suchbegriff auf Platz 1. Bisher gab es nur Rechnungen und Mahnungen, doch nun sind zwei “Opfer” aufgetaucht, die angeblich schon verklagt wurden und zahlen mussten. Diese beiden “Opfer” nennen sich “Martina” und “Erik Sauerbein”. Sie interagieren auch in den Kommentaren miteinander und es erweckt fast den Anschein, dass es sich um zwei Opfer wie Du und ich handelt. Bei genauerem Hinsehen gibt es jedoch Ungereimtheiten, die unserer Leserin Lucie Weber als erster aufgefallen sind.

So ist die MillionenQuizShow-Abzocke noch garnicht sehr alt und jetzt schon das komplette Mahnverfahren und die folgende Gerichtsverhandlung hinter sich zu haben ist mehr als unwarscheinlich.

“Martina” schrieb auch zunächst über eine italienische IP-Adresse, die vermutlich zu einem offenen Proxy-Server gehört.

Später jedoch wurde “sie” offenbar nachlässig - und hat über die gleiche IP-Adresse geschrieben, wie “Erik Sauberbein”.

Wem das zu technisch klingt: “Martina” und “Erik Sauerbein” benutzen zumindest den gleichen DSL-Anschluss, wenn nicht sogar den gleichen Rechner.

Das beweist zunächst einmal, dass hier jemand gehörig versucht zu manipulieren. Wer hinter “Martina” und “Erik Sauerbein” steckt werden wir wohl nicht erfahren, aber wer sollte schon ein Interesse daran haben die Leser von OnlineAbzocke.de zu verunsichern? Der geneigte Leser möge die eigene Vorstellungskraft bemühen.

Die deutsche IP-Adresse, die nun den beiden Identitäten “Martina” und “Erik Sauerbein” zuzuordnen ist, gehört übrigens zum Netzwerk der Firma Arcor und wird in den Großraum Berlin geroutet.

Es ist sicher nur ein Zufall, dass der Sitz der DEUS GmbH, welche die MillionenQuizShow betreibt, ebenfalls in Berlin ist.

In eigener Sache: Qualität oder Niete?

15. Mai 2008

“Qualität oder Niete?” - unter diesem Titel bietet der selbsternannte Autor Jakob Huber aus Bayrischzell sein Buch zum Thema Online-Abzocke im eigenen eBook-Verlag sowie auf diversen eBook-Portalen an.

Was ist so besonders an diesem Buch, ausser daß Sie dort für 29,70 Euro nichts erfahren, was Sie bei OnlineAbzocke.de nicht schon völlig kostenlos gelesen hätten?

Neu daran ist eigentlich nur die perfide Methode der Abzocke, die hier betrieben wird, denn das gesamte Buch ist ein fast 100prozentiges Plagiat von OnlineAbzocke.de!

Nach eigenen Angaben beim eBook-Portal xinxii.com hat der Autor diesen “Bestseller” bereits über 15.000 mal verkauft - das macht nach Adam Riese bei einem Verkaufspreis von 29,70 pro Exemplar stolze 445.500 Euro Gewinn mit unseren kostenlosen Informationen.

Als interessierter Leser werden Sie nun sicher stutzig, wie komme ich darauf, dass es Gewinn ist, ich kann ja schliesslich nur den Umsatz ausrechnen. Aber welche Kosten sind denn faktisch angefallen, ausser vielleicht 10 Minuten Arbeitszeit, um OnlineAbzocke.de komplett in ein Word-Dokument zu kopieren und ein PDF-eBook daraus zu erzeugen?

Jakob Huber geht noch weiter - er nennt nicht einmal den wahren Urheber und stellt sich selbst als Autor des Werks dar, obwohl er sich nicht einmal die Mühe gemacht hat unser Layout zu ändern - das ganze eBook ist durchsetzt mit den grauen, teils rot oder schwarz umrahmten Infokästen, wie Sie diese von OnlineAbzocke.de kennen.

Bei uns ist und bleibt alles kostenlos! Wir verdienen (verdienen wäre das falsche Wort, Kosten decken schon eher) lediglich etwas an den nervigen Werbeeinblendungen auf OnlineAbzocke.de und finden, dass die Informationen für jeden frei zugänglich sein sollten!

Passen Sie also auf, wenn ein geschickt formulierter Werbetext für das Buch “Qualität oder Niete” Sie verleiten will 30 Euro für etwas auszugeben, was Sie hier völlig kostenlos bekommen!

Update:

Nach einem bösen Fax ist das Angebot bein xinxii verschwunden, das von mir gekaufte eBook kann ich allerdings immer noch herunterladen - auf der eigenen Webseite von Huber gibt es nun eine neue Version, die nur noch Abofallen behandelt - im Grunde kommt jetzt also noch Betrug hinzu, denn er behauptet im Verkaufstext etwas von den “häufigsten Abzockmethoden” und “Schutz vor Handy- SMS- und Telefon-Abzocke” - obwohl das in der heute um 21:44 erschienenen, neuen Version garnicht mehr behandelt wird - siehe Screenshot:

Hubers Verkaufsseite

Verlieren Sie Geld auf einer Bohrinsel

13. Mai 2008

Dass Jobs auf Ölbohrinseln sehr hart, aber auch sehr gut bezahlt sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Für hartgesottene, ungebundene Abenteuerer ist so ein Öljob nicht nur eine Herausforderung, sondern auch ein lukratives Abenteuer, denn die Schicht-Schufterei zahlt sich bei steuerfreien Tagesverdiensten bis 500 US-Dollar aus.

Sehr verlockend mag da das Angebot der Caledonian Offshore Ltd. aus Toronto, Kanada, klingen - schon mehreren hundert Personen will der nach eigenen Angaben erfolgreiche Personalvermittler für die Ölindustrie Jobs auf Plattformen verschafft haben.

Alles wirkt sehr durchorganisiert und professionell - Sie müssen nur einen Lebenslauf schicken und bekommen dann ganz bestimmt einen der lukrativen Jobs.

Aber genau hier fängt die Abzocke an, denn mit dem Lebenslauf liefern Sie dieser “Firma” wertvolle Hinweise, wie man Sie am besten ausnehmen kann.

Als erstes erhalten Sie eine nette Nachricht, dass Ihr Lebenslauf geprüft wurde und Sie für den Traumjob qualifiziert sind - herzlichen Glückwunsch. Um nun Ihren Lebenslauf samt Bewerbung an die Ölbohrunternehmen weiterzuleiten müssen Sie nur noch eine Servicepauschale an die Caledonian Offshore Ltd. bezahlen, die irgendwo zwischen 189 und 300 US-Dollar liegt - das ist doch ein wahres Schnäppchen, werden Sie doch bald mit Ihrem neuen Job im Geld schwimmen.

Sie schicken also dieses Geld nach Kanada und tatsächlich passiert wenige Zeit später etwas - Sie bekommen ein reales Jobangebot auf einer Bohrinsel, genau passend zu Ihren Qualifikationen und extrem gut bezahlt.

Caledonian Offshore wickelt für Sie sogar den gesamten Papierkram ab, wie z.B. die Beantragung eines entsprechenden Arbeitsvisums. Sie füllen noch einen Haufen offiziell aussehender Formulare aus und schicken diese zurück. Dann werden Sie geben, die Kosten für die Visumsbeantragung zu bezahlen, die irgendwo zwischen 1000 und 1500 Dollar liegen.

Vielleicht hören Sie nun nie wieder etwas von Caledonian Offshore - vielleicht kommen aber noch weitere Zahlungsaufforderungen für irgendwelche Kleinigkeiten, die zwischen Ihnen und dem Traumjob stehen. Man kann ja anhand Ihrer Bewerbungsunterlagen einschätzen, wie viel Geld in etwa bei Ihnen zu holen ist.

Einen Job bekommen Sie jedenfalls nicht, denn Sie wurden angebohrt, von einer ganz klassischen Geldbohrinsel im Stil der Nigeria Connection und haben dort einen nicht unerheblichen Betrag versenkt.

Vielen Dank an unsere Leserin Sylvie C. für den nützlichen Hinweis auf diese Abzocke!

Abofalle Witze2008.de

21. April 2008

Familie F. schreibt uns:


Hallo , ich habe gerade diese Seite entdeckt . http://freischalten.witze2008.de/eingang.php?PHPSESSID=2f3d91f21dc1d5f289909bf263235736
Wenn nicht diese Animation mit der Daueraufforderung laufen würde , wäre es ja ok, denke ich . Aber so werden gerade Kinder dazu annimiert einfach die e-mail adresse einzutippen , und schon hat man den Schlamassel . Ich weiß nicht , ob man dagegen etwas machen kann , aber ok ist es trotzdem nicht .
Gruß T.F.

Sie haben vollkommen Recht, wieder einmal eine Abofalle, wie sie im Bilderbuch steht - nicht nur Kinder fallen auf so etwas herein. Sie können sich dennoch dagegen wehren, lesen Sie unsere Verhaltenshinweise zum Thema Abofallen

Abofalle Millionen-Quiz-Show

21. April 2008

Unser Leser Sebastian W. schreibt:


http://www.millionenquizshow.de/
Nach Registrierung sind EUR10 fällig, auf die nur im Kleingeschriebenen hingewiesen wird.
Muss ich das zahlen?

Nein, müssen Sie nicht, denn Sie sind über die Kosten des Angebots arglistig getäuscht worden.
Lesen Sie bitte unsere Verhaltensregeln zum Thema Abofallen, dort finden Sie auch ein Musterschreiben zum Widerruf.

Abofalle Vorlagen-Archiv

13. März 2008

Unsere Leserin Caterina L schreibt:


leider bin ich wohl auf die im Betreff angegebene “Dienstleistung” reingefallen. Ich war im vergangenen Jahr auf der Suche nach einem
Musterarbeitsvertrag. Um mir einen Vertrag ansehen zu können musste ich mich jedoch bei diesem Unternehmen registrien lassen. Als ich
diesen Vorgang abgeschlossen hatte fiel mir ein kleiner Nebensatz auf: Nutzungsgebühr in Höhe von 59,95 ~@ auf. Sofort habe ich von meinem
Widerrufsrecht gebrauch gemacht und habe Online der Anmeldung wiedersprochen - und gleichzeitig darum gebeten mir zu bestätigen das kein
Vertrag zustande gekommen ist. Über diesen Vorgang erhielt ich dann per Mail eine Ticketnummer mit dem Hinweis, das sich in Kürze ein
Mitarbeiter zu dem Vorgang melden würde. Nun, da warte ich eigentlich immer noch drauf und die ganze Sache geriet nach einiger Zeit auch in
Vergessenheit. Bis ich Anfang des Jahres plötzlich ein Schreiben einer Anwaltskanzlei Katja Günter aus München erhielt, die mich
aufforderte meine Rechnung zu begleichen. Daraufhin habe ich den ganzen Vorgang beschrieben und per Post direkt an das Unternehmen welches
im Impressum der Seite angegeben war versandt (Online Content Ltd. Zimmersmühlenweg 11 61440 Oberursel/Ts.) - für mich war die Sache damit
erledigt. Aber ich erhielt nun wieder ein Schreiben Vertragspartner ist nun die NetContendt Ltd. mit Sitz in UK???? Sollte ich meiner
Verpflichtung nicht nachkommen die nunmehr 105,39 ~@ bis zum 19.03.2008 zu begleichen würde ich einen Schufaeintrag bekommen und die
Forderung an das zuständige Gericht übergeben werden. Wie soll ich mich verhalten? Ich bin eigentlich der Meinung das kein Vertrag zustande
gekommen ist. Die Email des Widerspruch, sowie die Ticketnummer des Unternehmens habe ich aufbewahrt. Können Sie mir hierzu einen Tip geben
- Aussitzen? Bzw. kennen Sie dieses Vorgehen von diesem Anbieter bereits? Über eine kurze Rückinfo würde ich mich sehr freuen.

Der besagte Anbieter ist hier natürlich kein Unbekannter, siehe Archiv der Kategorie Abofallen.

Generelle Verhaltenstipps für Abofallenopfer haben wir auf der Abofallen-Seite zusammengestellt

Mitfahrgelegenheit mit Abofalle

10. März 2008

Unserem Leser Jan S. ist eine neue Abofalle begegnet - er schreibt:


Hallo,
auf der Webseite www.nimimit.de hab ich mich angemeldet und gedacht es ist ein Gratisangebot. Heute habe ich darauf eine Rechung in Hoehe von 108,- EUR erhalten (fuer das erste Jahr).
Werde gleich einen Wiederspruch einlegen.
MfG

Wenn man in die ALB (Allgemeine Leistungsbedigungen, was an sich schon eine irreführende Bezeichnung für AGB ist) schaut, findet man gut versteckt den Hinweis, dass ein Zweijahresabo abgeschlossen wird und die Zahlung jährlich im Voraus fällig wird. Meiner Meinung nach völlige Abzocke, denn die Mitfahrzentrale bietet dieses Service schon seit vielen Jahren für den Reisenden kostenlos an. Dort sind auch mit Sicherheit die Chancen auf eine passende Mitfahrgelegenheit viel besser als beim besagten Abzock-Angebot.